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Arbeitnehmern zu ihren Rechten verhelfen

AfA Rechtsanw├Ąlte geh├Ârt zu den f├╝hrenden Kanzleien f├╝r Arbeitnehmerrechte in Deutschland. Wir sind mit 25 Rechtsanw├Ąlten ausschlie├člich in diesem Bereich t├Ątig.

Relevante Themen f├╝r Arbeitnehmer

Abfindung

Abmahnung

Arbeitsvertrag

Arbeitszeit

Aufhebungsvertrag

Elternzeit und Elterngeld

Kurzarbeit

K├╝ndigung Arbeitsvertrag

Probezeit

Gesetzlicher Urlaubsanspruch

Wann ist man eigentlich Arbeitnehmer und warum sollte man das wissen?

Wer als Arbeitnehmer:in t├Ątig ist, hat viele rechtliche Vorteile, die freie Mitarbeter:innen oder Selbst├Ąndige nicht haben. Dazu geh├Âren z.B K├╝ndigungsschutz, Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, bezahlter Urlaub, Anspruch auf Elternzeit, die Geltung des Nachweisgesetzes u.s.w..

Das Gesetz selbst definiert den Begriff des/der Arbeitnehmer:in in ┬ž 5 ArbGG. Dort hei├čt es┬á

ÔÇ×Arbeitnehmer im Sinne dieses Gesetzes sind alle Arbeiter und Angestellten sowie die zu ihrer Berufsausbildung Besch├Ąftigten.ÔÇť

Da diese Definition nicht besonders aussagekr├Ąftig ist, hat die Rechtsprechung Kriterien aufgestellt, bei deren Vorliegen eine Person als Arbeitnehmer:in zu qualifizieren ist. Danach kommt es vor allem auf die tats├Ąchlichen Umst├Ąnde des Arbeitsverh├Ąltnisses an und nicht auf die vertraglichen Regelungen. Vertraglich kann somit jemand als freier Mitarbeiter:in bezeichnet werden aber tats├Ąchlich Arbeitnehmer:in sein.┬á

Damit eine Person Arbeitnehmer:in sein kann, ist zun├Ąchst Voraussetzung, dass eine bestimmte T├Ątigkeit gegen Entgelt erbracht wird. Dabei ist der zeitliche Umfang der T├Ątigkeit unerheblich. Teilzeitmitarbeiter:innen sind genauso Arbeitnehmer:innen wie Vollzeitmitarbeiter:innen┬á Weiterhin typisch f├╝r einen Arbeitnehmer:in ist die Tatsache, dass er/sie den Weisungen seines/ihres Arbeitgebers unterliegt, dem sogenannten Direktionsrecht. Durch das arbeitgeberseitige Weisungsrecht kann dem/der Arbeitnehmer:in insbesondere eine bestimmte T├Ątigkeit zugewiesen werden, ein bestimmter Arbeitsort, Arbeitskleidung sowie auch der Arbeitsbeginn. Die Einzelheiten des Arbeitsverh├Ąltnisses werden somit konkretisiert.┬á

Der wesentliche Unterschied zwischen abh├Ąngig Besch├Ąftigten und Selbst├Ąndigen ist die┬áEingliederung┬áin eine fremde Arbeitsorganisation und die wirtschaftliche Abh├Ąngigkeit. Arbeitnehmer:innen nutzen die Betriebsmittel des Arbeitgebers und erbringen die Arbeitsleistung nicht zwingend, aber typischerweise in den Betriebsr├Ąumen des Arbeitgebers. Dabei werden Sie im Dienstplan gef├╝hrt, sprechen ihren Urlaub mit den Vorgesetzten und Kollegen ab und sind Bestandteil der betrieblichen Organisation. Ein weiteres Merkmal ist die Tatsache, dass der/die Arbeitnehmer:in┬ákein unternehmerisches Risiko┬átr├Ągt.┬á

Entscheidend ist immer eine┬áGesamtbetrachtung┬áder jeweiligen Umst├Ąnde. Wenn die oben genannten Voraussetzungen┬á├╝berwiegen, dann handelt es sich um einen/eine Arbeitnehmer:in.

Arbeitnehmer:innen haben aber auch bestimmte Pflichten, wie beispielsweise die Verschwiegenheitspflicht und die Treuepflicht. Die Treuepflicht besagt, dass Arbeitnehmer:innen auf die Rechte und Rechtsg├╝ter des Arbeitgebers R├╝cksicht nehmen m├╝ssen und dem Arbeitgeber zur Loyalit├Ąt verpflichtet sind. Hierzu z├Ąhlt auch ein Wettbewerbsverbot in der Form, dass der/die Arbeitnehmer:in nicht als direkter Konkurrent zu seinem Arbeitgeber auftritt.

F├Ąlschlicherweise werden Minijobber:innen oftmals nicht als ÔÇ×normaleÔÇť Arbeitnehmer:innen angesehen. Sie sind genauso Arbeitnehmer:innen wie Vollzeit- oder andere Teilzeitmitarbeiter:innen. Sie haben ebenfalls einen Anspruch auf bezahlten Urlaub, Lohnfortzahlung im Krankheitsfalls, K├╝ndigungsschutz und vieles mehr.┬á

Freie Mitarbeiter:innen sind ebenfalls Arbeitnehmer:innen, wenn sie scheinselbst├Ąndig sind. Vertraglich werden sie zwar als Selbst├Ąndige bezeichnet. Tats├Ąchlich sind sie aber Arbeitehmer:innen. Hier kommt es darauf an, wie sehr sie den Weisungen des vermeintlichen Auftraggebers unterliegen, ob sie in dessen Arbeitsorganisation eingegliedert sind und ob sie von ihm wirtschaftlich abh├Ąngig sind, also nur diesen einen Auftraggeber haben. Im Zweifel kann dies durch ein Statusfeststellungverfahren bei der Deutschen Rentenversicherung gekl├Ąrt werden.

Geb├╝hren f├╝r Arbeitnehmer

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