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Abfindungsrechner

Berechnen Sie mit Hilfe unseres Abfindungsrechner die mögliche Höhe einer Abfindungszahlung, in dem Sie die nachfolgenden Fragen beantworten.


Wie berechnet sich die Abfindungshöhe?

Der Arbeitgeber ist nicht immer verpflichtet, eine Abfindung zu zahlen. Dennoch kann im Rahmen einer Kündigungsschutzklage regelmäßig eine Abfindung erzielt werden.

Die Höhe einer möglichen Abfindung hängt von den verschiedensten Faktoren ab, etwa der Beschäftigungsdauer und dem Verdienst, aber auch die Betriebsgröße und die Art der Kündigung (betriebsbedingt, verhaltens- oder personenbedingt) können eine Rolle spielen.

Als Faustformel und regelmäßig unterste Grenze wird häufig ein halbes Bruttomonatsentgelt je Beschäftigungsjahr angesetzt. Diese Berechnung liegt unserem Abfindungsrechner zugrunde, um Ihnen einen ersten unverbindlichen Anhalt zu geben.

Gerade in größeren Unternehmen und in bestimmten Bereichen sind jedoch wesentlich höhere Abfindungen zu erzielen. In den seltensten Fällen sollte man sich mit weniger als einem Bruttomonatsentgelt je Beschäftigungsjahr zufrieden geben. Gerne beraten wir Sie dazu ausführlich und erarbeiten einen Weg, um die für Sie maximal mögliche Abfindung auszuhandeln.

Wie hängen Kündigung, Aufhebungsvertrag und Abfindung zusammen?

Mit Hilfe eines Aufhebungsvertrags möchte der Arbeitgeber sich in der Regel kurzfristig und ohne offizielles Kündigungsverfahren von Ihnen trennen. Dazu bedarf es Ihrer Zustimmung. Nicht selten wird bei dieser Entscheidung Druck ausgeübt. Entweder in zeitlicher Hinsicht, mit dem Hinweis, das Angebot gelte nur für den einen Tag oder in Form einer Kündigungsandrohung.

Für den Arbeitnehmer kann die einvernehmliche Beendigung des Arbeitsverhältnisses allerdings erhebliche Nachteile im Hinblick auf Versorgungsansprüche und Leistungen der Arbeitsagentur mit sich bringen. Außerdem muss keine Kündigungsfrist eingehalten werden und es gibt keine offizielle Anhörung des Betriebsrats (falls vorhanden). Ein Widerruf ist ebenfalls nicht möglich.

Um diese Nachteile auszugleichen bietet Ihnen der Arbeitgeber womöglich eine hohe Abfindungssumme sowie die Aussicht auf eine schnelle Abwicklung der Angelegenheit an. Lassen Sie sich davon nicht beeinflussen und unterschreiben Sie zunächst nichts. Bitten Sie stattdessen um Bedenkzeit, in der Sie Unterstützung von einem Fachanwalt für Arbeitsrecht einholen. Gemeinsam kann ein Aufhebungsvertrag ausformuliert werden, der nicht nur eine höhere Abfindungssumme beinhaltet, sondern in diesem auch offene Forderungen (Resturlaub, Überstunden, Bonus, etc.) zur Geltung kommen.

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