veröffentlicht am 31.07.2015 von

Nach dem Bundesurlaubsgesetz hat jeder Arbeitnehmer Anspruch auf mindestens 24 Werktage (Montag bis Samstag ohne Feiertage) Urlaub pro Jahr. In vielen Arbeitsverträgen oder Tarifverträgen finden sich jedoch höhere Urlaubsansprüche. Arbeitet ein Arbeitnehmer weniger als sechs Tage in der Woche, wird der Urlaubsanspruch anteilig berechnet: Bei einer Fünftagewoche besteht also ein gesetzlicher Mindesturlaubsanspruch von 20 Tagen.

Der volle Urlaubsanspruch entsteht erst, wenn das Arbeitsverhältnis mehr als sechs Monate besteht. Während des (Erholungs-)Urlaubes muss der Arbeitgeber das Arbeitsentgelt weiter bezahlen. Wichtig ist, dass der Urlaub vom Arbeitnehmer rechtzeitig beantragt wird, da er ansonsten zum Jahresende verfallen kann.

Bei unbezahltem Urlaub oder Sabbaticals handelt es sich nicht um Urlaub im eigentlichen Sinne, sondern um eine Freistellung von der Arbeit für eine bestimmte Dauer, für die dann keine Vergütung und auch keine Versicherung gezahlt wird.

Zurück zum Lexikon