veröffentlicht am 31.07.2015 von

Der Mutterschutz entspringt dem Arbeitsschutzrecht. Er wird jeder werdenden Mutter während ihrer Schwangerschaft und auch noch für eine gewisse Zeit nach dieser nach dem Mutterschutzgesetz gewährt.

Der Mutterschutz hat mehrere Zielrichtungen. Zum einen dient er dem Schutz der Gesundheit, vor allem der Mutter, aber auch des (ungeborenen) Kindes. In diesem Sinne gibt es Regelungen über die Gestaltung des Arbeitsplatzes, also bezüglich des Arbeitsorts und auch der Arbeitsweise (z.B. kurze Pausen zum Ausruhen). Zum anderen wird auch der Entgeltschutz sichergestellt. Während der Zeit, in der die Mutter nicht arbeiten darf (sechs Wochen vor der Entbindung sowie acht Wochen danach), bekommt sie dennoch ihren Arbeitslohn weitergezahlt. Letztendlich besteht während der Zeit der Schwangerschaft auch ein Kündigungsverbot.

Zurück zum Lexikon