veröffentlicht am 31.07.2015 von

Der Begriff der Berufskrankheit ist vor allem im Falle einer Kündigung relevant. Eine Krankheit wird als regelwidriger körperlicher oder geistiger Zustand, der eine Heilbehandlung notwendig erscheinen lässt, definiert. Eine Krankheit stellt ggf. einen Kündigungsgrund im Rahmen der sog. personenbedingten Kündigung dar.

Daher ist es wichtig, zu erforschen, ob es sich um eine Berufskrankheit handelt, d.h. ob die Krankheit auf einer Beschäftigung durch den Arbeitgeber im Rahmen des Beschäftigungsverhältnisses beruht. Ist die Krankheit auf die Tätigkeiten im Betrieb des Arbeitgebers zurückzuführen, muss dies im Rahmen einer eventuellen Kündigung wegen Krankheit berücksichtigt werden.

Auch im Rahmen einer Arbeitsunfähigkeit oder Erwerbsunfähigkeit ist eine Berufskrankheit von Bedeutung.

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