veröffentlicht am 31.07.2015 von

Die Ausbildung dient der Vermittlung von Wissen und Kenntnissen, das bzw. die dem Einstieg in einen Beruf dienen. Die Berufsausbildung wird einerseits von Berufsschulen, andererseits durch den Ausbildungsbetrieb durchgeführt. Was die betriebliche Ausbildung angeht, entsteht das Ausbildungsverhältnis durch einen Vertrag, dessen Inhalt spätestens vor Beginn der Ausbildung schriftlich niedergelegt werden und bestimmte Angaben, wie beispielsweise die Höhe der Vergütung und die Dauer des Urlaubs, enthalten muss.

Der Auszubildende hat das Recht auf die Zahlung einer Vergütung. Das Beschäftigungsverhältnis endet mit dem Bestehen der Abschlussprüfung. Wird der Ausbildungsvertrag vorzeitig beendet, so stehen dem Auszubildenden Schadensersatzansprüche zu. Wird er nach dem Bestehen der Abschlussprüfung weiterbeschäftigt, so besteht automatisch ein unbefristetes Arbeitsverhältnis.

Bei Beendigung hat der Azubi einen Anspruch auf ein Zeugnis, das ggf. gerichtlich durchgesetzt werden kann. Aufgrund der erheblichen Bedeutung von Ausbildungszeugnissen sollte hier auch auf Kleinigkeiten der Beurteilung geachtet werden.

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