Womit Sie bei uns rechnen können

Eine Abrechnung unserer Tätigkeit erfolgt auf Basis der gesetzlichen Gebühren (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz, RVG). Welche Gebühren im Einzelnen anfallen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die Einzelheiten erläutern wir Ihnen gerne im Beratungsgespräch.

Das RVG sieht Gebühren bis zu 190,– Euro zzgl. MwSt. für ein erstes Beratungsgespräch vor. Dieser Betrag wird häufig aber nicht erreicht.

Unsere Kurzberatungspauschale (50,– Euro inkl. MwSt.)

Wir bieten für Kündigungen und Aufhebungsverträge eine Kurzberatungspauschale von 50,– Euro inkl. MwSt. an. Im Rahmen eines Erstberatungsgesprächs von maximal 30 Minuten sichten wir Ihre Unterlagen und beantworten einfache Rechtsfragen etwa zu Kündigungsfristen oder den Erfolgsaussichten und Kosten einer Kündigungsschutzklage sofort. Sie haben so die Möglichkeit, für einen überschaubaren Betrag überprüfen zu lassen, ob das Tätigwerden eines Anwalts überhaupt erfolgversprechend ist.

In diesem Rahmen kann auch eine kurze telefonische Beratung oder Beratung per E-Mail erfolgen. Bitte beachten Sie jedoch, dass nicht alle Sachverhalte für eine solche Kurzberatung geeignet sind. Darauf werden wir Sie aber im Einzelfall natürlich unverzüglich hinweisen.

Bitte geben Sie bei der Vereinbarung eines Besprechungstermins unbedingt an, dass Sie die Kurzberatungspauschale in Anspruch nehmen wollen.

Der Ansatz einer Kurzberatungspauschale ist leider nicht möglich bei der Beurteilung von Sachverhalten mit erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass aufgrund auch der erhöhten Haftung und der regelmäßig rechtlich komplizierteren Beurteilung wir bei Gegenstandswerten ab 12.000, — Euro die Erstberatungspauschale nach RVG in Höhe von 190,– Euro zzgl. MwSt. zugrunde legen. Bei Streitigkeiten im Hinblick auf die Beendigung des Arbeitsverhältnisses (z. B. bei Kündigung oder Aufhebungsvertrag) wird als Gegenstandswert regelmäßig das Vierteljahresbruttoeinkommen zugrunde gelegt. Bei einem durchschnittlichen Bruttomonatseinkommen von 4.000,– Euro ergibt sich mithin ein Gegenstandswert von 12.000,– Euro. In diesen Fällen können wir deshalb keine Kurzberatungspauschale mehr anbieten.

Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe

Wenn Sie aus wirtschaftlichen Gründen die Kosten für einen Anwalt nicht tragen können, besteht die Möglichkeit, Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe zu beantragen. Die bei uns entstehenden Gebühren übernimmt dann vollständig oder teilweise der Staat. Bitte sprechen Sie uns darauf an, wir erläutern Ihnen die Voraussetzungen und haben die entsprechenden Formulare vorrätig.

Eine aussichtsreiche Rechtsverfolgung wird also immer möglich sein, unabhängig von Ihren wirtschaftlichen Verhältnissen. Wir werden alles dafür tun, damit Sie zu Ihrem Recht kommen.

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